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Why are the beautiful moments always so short and more rare than anything else? Maybe I am the reason, being uninteresting, boring and killing all people with stupidity.
It will never work out ...

25.2.10 23:06, kommentieren

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Fading away

Autos standen blinkend auf jeder Fahrspur, mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Ein Unfall, einige Autos vor mir, Leute die aus den Autos stiegen um zu sehen, was passiert war. Ein paar Minuten vergangen, bis hinter uns das Blaulicht der Rettung zu sehen war und die Sirenen, die Stille des Abends vertrieben. Es war ein ungutes Gefühl die letzten Kilometer nach hause zu fahren, im Gedanken bei der Unfallstelle.

30ig Jahre alt war der Mann, der - wie ich heute morgen erfuhr - noch an Ort und Stelle sein Leben verlor. Zu hohe Geschwindigkeit und unangeschnallt, sodass der Mann aus seinem Auto geschleudert wurde, war in den Nachrichten als Unfallhergang geschildert worden. Nicht viel älter als ich selbst, viel zu früh um sein Leben zu lassen.

Als ich heute Abend, an der Unfallstelle vorbei kam, standen am Strassenrand Kerzen. Kerzen, die Hinterbliebene angebracht und entzündet hatten. Menschen, die den Mann vermissen, die ihn geliebt - sei es als Freund, Mensch oder dem einen Menschen - haben. Ich weiß nicht warum, aber seither bin ich am Nachdenken, ob jemand für mich Kerzen anbringen würde, ob mich jemand vermissen würde. Ich denke nicht. Wäre ich an seiner Stelle gewesen, wäre da nur der Schnee, der die Unfallstelle bedeckt, nichts weiter. Woran das wohl liegen mag, an meiner ständig fortschreitenden Isolierung? An meiner Unfähigkeit mich wieder sozial zu integrieren? Vielleicht aber auch einfach daran, dass ich niemand bin der Interesse weckt, bei anderen Menschen. Die meisten heben nicht mal ab wenn ich mich, wiedereinmal durchringe und zum Telefon greife. Die andern haben immer etwas zu tun, wenn, man eventuell etwas Zeit zusammen verbringen will. Andere sehen nur, wie sie einen für die eigenen Zwecke "einsetzen" können...

Es steht außer Frage, dass der junge Mann gestern zu früh gegangen ist, denn er hatte Menschen die ihn vermissen und nun in tiefen Schmerz zurück bleiben. Ich selbst stelle mir die Frage, ob ich nicht lieber an seiner Stelle gewesen wäre, dann hätte zumindest alles ein Ende, auch wenn keine Kerzen, in der Dunkelheit aufflackern.

1 Kommentar 6.2.10 22:49, kommentieren

Sadness all day long

Manchmal gibt es Tage, in denen man sich so verloren und alleine fühlt, dass man den ganzen Tag weinen könnte. Oder einfach den ganzen Tag, Tränen in den Augen hat, da es dem eigenen Inneren-Ich einfach nicht gut geht. Ich weiß nicht, ob das jeder hat, oder ob ich, einfach nur mehr ein sehr trauriges Häufchen Elend in mir trage.
Irgendwie zum Verzweifeln ...

4 Kommentare 22.12.09 16:59, kommentieren

Entwickeln und wachsen ...

Sich selbst weiterentwickeln, über sich hinauswachsen und Größe beweisen. Ein schwieriges Unterfangen, dass nicht jedem gelingt. Viele versuchen über sich selbst hinauszuwachsen, sich zu verändern und eine gewisse Größe, nach Außen, zu erreichen.
Persönlich ergeht es mir seit einiger Zeit nicht anders, ich versuche mich zu verändern um größer zu werden. Größer in dem Sinne, dass ich über Dingen stehe und hinwegsehen kann, ohne meine – doch viel zu oft – emotionalen Seite überhand gewinnen zu lassen. Fehler an mir zu korrigieren, die unvernünftige Handlungen auslösen oder zur Konsequenz haben.
Meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln um der Mensch zu werden, den alle in mir sehen bzw. der Mensch zu werden, der mit Gelassenheit und hohem Niveau die Größe besitzt, die mein Umfeld von mir erwartet. Oft schon hatte ich das Gefühl, größere Schritte zu diesem Menschen gemacht zu haben, der gelassen über den Dingen steht, die mich früher mit Sicherheit in eine emotionale Phasen fallen hätten lassen und ich dementsprechende unvernünftige Handlungen gesetzt hätte. Doch es gibt immer wieder Momente, die mich auf den Boden der Realität zurück holen und mir zeigen, dass es noch ein langer und steiniger Weg ist, bis zu diesem Menschen. Momente, wie ich ihn zum Beispiel gestern, wieder erlebt habe, in denen ich die Kontrolle verlor und eine Flut von Emotionen mein Handeln in die falsche Richtung lenkten. Es macht mich traurig, wenn ich durch derartige Momente daran erinnert werde, dass ich vielleicht nicht genug Kraft und Stärke aufbringen kann um mich wirklich zu verändern. Gestern war mit Sicherheit der Alkoholeinfluss ein tragender Faktor, der mir mitunter die Kontrolle entgleiten ließ, ist es doch auch im nüchternen und völlig bewussten Zustand schon schwer genug sich selbst im Griff zu halten und an sich zu feilen.
Die meisten Menschen versuchen immer ihr Umfeld zu ändern, im speziellen andere Personen zu manipulieren und ihren Wünschen anzupassen. Es macht jedoch keinen Sinn, die anderen zu verändern, die Änderungen die sich wirklich auswirken sind die, die man an sich selbst vornimmt. Und vielleicht, wenn man durchhält und die Kraft aufbringt seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln, erlangt man die Größe und Stärke, die Personen in anderen Menschen suchen.
Es ist in den letzten zwei Monaten viel passiert, vieles das mich beschäftigt und auch teilweise beunruhigt und verunsichert. Ich versuche genug Kraft aufzubringen um mich den Dingen zu stellen und hoffe, dass die Schritte größer werden um der Mann zu werden, der ich sein sollte bzw. muss („to be the man, I have to be“ aus Creed – With arms wide open). Ich hoffe es, damit ich niemanden mehr enttäusche, weil mir die Größe und Persönlichkeit fehlt die mir anvertraut wird.

1 Kommentar 9.10.09 20:48, kommentieren

... when you can't run, you crawl
... when you can't crawl anymore
... you find someone carry you

21.5.08 02:39, kommentieren