nightscene

I think there are a lot people, that are willing to share a part of their life with you. They are noticing you, asking themselves what you are doing at the moment, how you feel. In my opinion the question is, are we noticing them? I know a handful, who are interested in what I am doing, or how I am feeling. Willing to lend me a hand. But often I don't accept it for myself, that there are people who care about me, and overlook that fact, which leads to that sad feeling to be alone and helpless.
I don't know if these people will stay in the really hard times, but they are there, and we should give them a chance to be noticed. And maybe help us to weaken the sadness, that seems to follow you at every single step.

Dreams are dreams, and we should see them as what they are. Dreams are not the reality and in most of the cases they never will become real, so we should be aware not to live your lifes, trying to live a dream.

10.10.10 01:51, kommentieren

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Fading away

Autos standen blinkend auf jeder Fahrspur, mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Ein Unfall, einige Autos vor mir, Leute die aus den Autos stiegen um zu sehen, was passiert war. Ein paar Minuten vergangen, bis hinter uns das Blaulicht der Rettung zu sehen war und die Sirenen, die Stille des Abends vertrieben. Es war ein ungutes Gefühl die letzten Kilometer nach hause zu fahren, im Gedanken bei der Unfallstelle.

30ig Jahre alt war der Mann, der - wie ich heute morgen erfuhr - noch an Ort und Stelle sein Leben verlor. Zu hohe Geschwindigkeit und unangeschnallt, sodass der Mann aus seinem Auto geschleudert wurde, war in den Nachrichten als Unfallhergang geschildert worden. Nicht viel älter als ich selbst, viel zu früh um sein Leben zu lassen.

Als ich heute Abend, an der Unfallstelle vorbei kam, standen am Strassenrand Kerzen. Kerzen, die Hinterbliebene angebracht und entzündet hatten. Menschen, die den Mann vermissen, die ihn geliebt - sei es als Freund, Mensch oder dem einen Menschen - haben. Ich weiß nicht warum, aber seither bin ich am Nachdenken, ob jemand für mich Kerzen anbringen würde, ob mich jemand vermissen würde. Ich denke nicht. Wäre ich an seiner Stelle gewesen, wäre da nur der Schnee, der die Unfallstelle bedeckt, nichts weiter. Woran das wohl liegen mag, an meiner ständig fortschreitenden Isolierung? An meiner Unfähigkeit mich wieder sozial zu integrieren? Vielleicht aber auch einfach daran, dass ich niemand bin der Interesse weckt, bei anderen Menschen. Die meisten heben nicht mal ab wenn ich mich, wiedereinmal durchringe und zum Telefon greife. Die andern haben immer etwas zu tun, wenn, man eventuell etwas Zeit zusammen verbringen will. Andere sehen nur, wie sie einen für die eigenen Zwecke "einsetzen" können...

Es steht außer Frage, dass der junge Mann gestern zu früh gegangen ist, denn er hatte Menschen die ihn vermissen und nun in tiefen Schmerz zurück bleiben. Ich selbst stelle mir die Frage, ob ich nicht lieber an seiner Stelle gewesen wäre, dann hätte zumindest alles ein Ende, auch wenn keine Kerzen, in der Dunkelheit aufflackern.

1 Kommentar 6.2.10 22:49, kommentieren

Sadness all day long

Manchmal gibt es Tage, in denen man sich so verloren und alleine fühlt, dass man den ganzen Tag weinen könnte. Oder einfach den ganzen Tag, Tränen in den Augen hat, da es dem eigenen Inneren-Ich einfach nicht gut geht. Ich weiß nicht, ob das jeder hat, oder ob ich, einfach nur mehr ein sehr trauriges Häufchen Elend in mir trage.
Irgendwie zum Verzweifeln ...

4 Kommentare 22.12.09 16:59, kommentieren

goodbye

... irgendwann kommt immer die Zeit, an der es heisst leb wohl zusagen. Leb wohl zu Menschen, die kürzere oder längere Strecken des Lebens mit einem gegangen sind, leb wohl zu Menschen die das eigene Leben bereichert haben oder leb wohl zu einem Teil von sich selbst.

Manche dieser Abschiede sind ganz offensichtlich und direkt ausgesprochene Abschiede. Andere hingegen kaum merkbar für alle Beteiligten und gleichen eher einem still schweigenden "aus dem Leben" Gleiten.

Letzteres trifft gerade sehr gut zu und es wird meinem Gegenüber noch viel mehr den Teil meines Selbst, nicht auffallen, dass ein Freund gegangen ist. Insbesondere, da sich dem Schein nach eine Wiederholung eines Fehlers - eine Selbstlüge - anbahnt bzw. schon begonnen hat. Nur mit dem Unterschied, dass ein Freund fehlt der da sein wird...
Schade, dass einem immer erst bewusst wird was man hatte, wenn es nicht mehr da ist, ob es nun still und heimlich aus dem eigenen Leben gegangen ist, oder unübersehbar. Traurig, dass manche Abschiede endgültig und unumkehrbar sind.

... es war schön, danke. Leb wohl ...

1 Kommentar 20.12.07 13:03, kommentieren

what makes you happy?

Es gibt so viele verschiedene Dinge, die Menschen glücklich machen, die ihnen Freude bereiten. Der Großteil sind kleine Ereignisse, die einem ein Lächeln auf die Lippen zaubern können und ein wohlig warmes Gefühl verleihen. Vor kurzem wurde mir gesagt, dass ich etwas finden sollte, in meinem Leben, dass mich glücklich macht. Seit dem hab ich mir schon mehrmals den Kopf darüber zerbrochen, was Dinge sind, die mir ein gutes Gefühl verleihen und vielleicht sogar mir ein Lächeln entlocken könnten. Dabei musste ich leider feststellen, dass Vieles, dass mich früher glücklich gemacht hat nicht mehr da ist und kein – auch nur annähender – Ersatz da ist, der mir die Lücke wieder füllen könnte.

Ein paar der Dinge, die mir zwischenzeitlich eingefallen sind, die mir ein wenig mehr Glück in meinem Leben verschaffen, aber leider nur sehr selten bis gar nicht passieren.

zu Feiern eingeladen werden
Menschen die mir viel Bedeuten besuchen können, ohne mich anzumelden
erwünscht sein
Freunde die an deine Tür klopfen
vermisst werden
eine Umarmung
Spaziergänge (die vermisse ich)
„join me, we will take over the world“
Die Fragen: „Hast du Zeit?“, „Sehen wir uns heute?“, „Machen wir was zusammen?“

Und noch ein paar mehr.

1.11.07 13:25, kommentieren