nightscene

sick

... Ich habe keine Ahnung wo ich im Moment stehe, meine kleine Welt ist in sich zusammen gebrochen und es scheint als ob ich nun jeglichen Halt verloren hätte.
Menschen die mir wichtig sind, von denen ich erwartet hätte, Notiz davon zu nehmen und mir eine hilfreiche Hand entgegen zu strecken haben nicht mal bemerkt, dass ich vor einem endlos erscheinenden Abgrund stehe. Möglicherweise kostet er mich mein Leben, dass immer jämmerlicher - nach jedem Tag der vergeht - wirkt.
Enttäuscht, einsam, verletzt und machtlos drücken mein Empfinden wohl am Besten aus. Diese überwältigende Machtlosigkeit in Verbindung mit den restlichen Gefühlen ist mir schon bei weitem über den Kopf gewachsen und nicht mehr zu bendigen. Selbst, dass ich mit der Person darüber gesprochen habe, die mich wohl am ehesten verstehen sollte hat nicht geholfen... scheinbar versteht mich niemand, versteht niemand wie es mir geht und dass ich wirklich jemanden misse, der mir hiflt vom Abgrund weg zu gelangen...

1 Kommentar 17.10.07 04:07, kommentieren

Werbung


... lost the white rabbit ...

Oder in anderen Worte: "Vom Weg abgekommen". So fühlt sich Vieles im Leben momentan für mich an. Ich weiß nicht ganz warum, hatte ich mir doch fest vorgenommen eine unumstößliche Bahn einzuschlagen. Dennoch scheint nun alles ziemlich verschwommen, unsicher und ungewiss. Egal wie oft ich das Blatt auch wende, es gibt kein ersichtliches Zurück und Nachvor.
Im Endeffekt stehe ich ziemlich alleine im Dunkeln - suchend nach einem Anhaltspunkt - und weiß nicht wie mir geschieht, noch wie ich weitergehen soll...

30.9.07 14:50, kommentieren

Das unverständliche Verhalten der Menschheit

Warum verhalten sich die Menschen, wie sie es tun? ... Diese Frage habe ich mir schon öfter gestellt, aber nie eine wirkliche Antwort darauf gefunden. Mag sein, dass es keine Antwort darauf gibt, genauso wie wahrscheinlich die meisten Menschen nicht einmal selbst wissen, warum sie sich verhalten wie sie es in den unterschiedlichen Lebenslagen tun.
Am interessantesten ist das Verhalten in zwischenmenschlichen Situationen. Gerade – frisch in meiner Erinnerung – hatte ich wieder ein Erlebnis, dass mich dazu bewogen hat über diese Frage nachzudenken, auch wenn ich es eigentlich gerne vermieden hätte. Menschen die andere Menschen verletzen, die sie lieben. Hoffnungen, dass die unerwartete Kehrtwende eintrifft und die – schlussendlich – zurück gewiesene Liebe doch erwidert wird. Der Glaube dass Gefühle von beiden Seiten gleich stark sind bzw. waren ohne zu sehen, dass das Gegenüber eigentlich nie wirklich entsprechende Gefühle für einen gehegt hat. Die Erkenntnis, dass Menschen scheinbar generell nicht auf die Gefühle anderer Rücksicht nehmen und ohne schlechtes Gewissen andere – unter Vortäuschung von Zuneigung – ausbeuten und ausnutzen. Und in Mitten naive Menschen, die versuchen Freunde zu sein und eigentlich nichts weiter sind als Lückenbüßer und im Kreis dieser Vortäuschungen untergehen.
Für meinen Teil weiß ich wo ich stehe und das es nicht unbedingt gut ist, mich in diesem Kreise des seltsamen, mir unverständlichen, menschlichen Verhaltens zu bewegen. Dennoch stimmt mich das kürzliche Ereignis traurig, da es Hoffnung zerstört und Menschen verletzt und ich nicht verstehe, wie man derartigen Personen je so viel Gefühl und Vertrauen entgegen bringen konnte, wie es in der Vergangenheit passiert ist und möglicherweise noch immer passiert. Es wäre schön etwas mehr Einblick zu erlangen um zu verstehen warum sich die Menschen derartig verhalten, auch wenn ich weiss, dass das wohl nicht passieren wird.

1 Kommentar 19.9.07 08:47, kommentieren

Neubeginn oder Untergang?

... Eigentlich sollte man doch eher positive Dinge bloggen, die traurigen und erschreckenden Dinge, bekommt und erlebt man durch die Medien alle generell zu viel. Leider scheint sich einfach nichts in meinem Leben wirklich positiv – oder erwähnenswert positiv – zu entwickeln. Ich weiß nicht woran das liegen mag, ich weiß nur, dass ich momentan dass Gefühl habe, jeden Tag etwas mehr zu sterben. Stück für Stück ein Wenig und niemand ist da der versucht einen aufzuheitern. Niemand der fragt: „Wie geht’s dir. Wie fühlst du dich?“, und das auch ernst meint.
Dem Rest der Welt würde es gar nicht auffallen, wenn ich nicht mehr wäre, warum auch der Rest der Welt kennt mich gar nicht. Traurig, dass die Menschen – von denen man erwarten würde, dass sie da sind – die immer auf Unterstützung in solchen Situationen bauen können, nicht da sind. Wahrscheinlich auch diejenigen sind, denen nie auffallen würde, dass man nicht mehr ist.
Warum? Warum ist das so? Geht es nur mir so? ... Ich habe keine Antwort darauf und ich bin's langsam leid, mir selber eine Antwort darauf suchen zu müssen. Schließlich, sollte es doch nicht so laufen und man – auch wenn es nicht im gleichen Maße ist – doch etwas zurück bekommen(?). Ich hasse dieses Gefühl allein zu sein, einsam, verlassen und verloren. Sich mitten in einer großen Anzahl von Menschen zu bewegen und doch alleine zu sein. Und keiner der Menschen ist da, die dem entgegenwirken könnten und von denen man eine helfende Hand erwarten und wünschen würde.
Vielleicht ist es Zeit wieder mit allem zu brechen, alles hinter sich zu lassen, Freunde, Bekanntschaften, Arbeit und einfach alleine – dem Gefühl entsprechend – gegen die Welt zu bestehen oder unterzugehn ...

1 Kommentar 13.9.07 18:06, kommentieren

Back again?

... Wieder einmal ein kurzer Beitrag in meinem Blog – lang ist es her seit dem Letzten.

Was soll ich schreiben, in der letzten Zeit hat sich viel getan – ob gut oder schlecht sei dahin gestellt . Sicher ist, dass es mir viel zu denken bescherte und ich entscheiden musst was ich aus den Ereignissen machen sollte. Ob es die richtigen Schritte waren, die ich gesetzt habe kann ich nicht zu hundert Prozent sagen, aber im Großen und Ganzen fühle ich mich eigentlich gut dabei – ich hoffe dass bedeutet, sie waren richtig.
Traurig an dem Ganzen macht mich, dass ich gemerkt habe, dass es kein „Happy End“ in meinem Leben geben wird, egal wie sehr ich mich danach sehne. Nur die Gewissheit das dieser eine Tag, dieser eine Augenblick kommen wird, an dem alles zu Ende geht. Was bedeutet schon das eigene wunderliche Hollywood-Ende im Gegensatz dafür dem Menschen zur Seite zu stehen, der das Leben ohnehin erst lebenswert gestaltet – verblassend wenig. ...

4.9.07 01:28, kommentieren